Wengernalpbahn

Die Wengernalpbahn ist über das ganze Jahr in Betrieb und startet in Grindelwald bzw. in Lauterbrunnen. Im Jahr 2011 konnte auf der Lauterbrunnenseite Dank einer neuen Doppelspurstrecke der halben Stundentakt eingeführt werden.Die Wengernalpbahn hat eine Spurweite von 800mm.

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Bilder vom 12. Oktober 2011

Bilder vom 15.09.2011

Bilder 13. März 2010

Die Wengernalpbahn ist die längste durchgehende Zahnradbahn. Sie verbindet die Kleine Scheidegg mit Lauterbrunnen und Grindelwald.

 

In Zeiten mit viel Betrieb werden bei einem gelegentlichen Kurszug, weitere Züge auf die Strecke geschickt. Damit können die Kapazitäten optimal den Bedürfnissen angepasst werden.

 

Die Züge fahren nicht durchgehend von Lauterbrunnen nach Grindelwald. Das Triebfahrzeug befindet sich immer auf der Talseite, deshalb ist ein Überfahren vom Pass nicht ohne weiteres möglich. Da auf der Kleine Scheidegg eine in den Berg hinein gebaute Spitzkehre (Dreieck) besteht, kann man Kompositionen wenden. Jetzt können sie bei Bedarf auch auf der anderen Seite zum Einsatz kommen.

Seit dem Jahr 2005 verkehren modernste Niederflur-Panoramazüge mit einer Kapazität von je 152 Sitzplätzen.  

Wengernalpbahn in Grindelwald
Wengernalpbahn in Grindelwald

Eckdaten Wengernalpbahn

 

1875 Erhalt die „Berner Bahngesellschaft“ eine Konzession für die Strecke

Lauterbrunnen – Grindelwald über Wengernalp und Kleine Scheidegg. Zu

hohe Kosten liessen das Projekt zunächst in Vergessenheit geraten.

27.06.1890 Leo Heer-Bétrix erhält die beantragte Konzession auf achtzig Jahre.

24.07.1890 Gründung der Wengernalpbahn-Gesellschaft.

24.07.1890 Vertragsabschluss mit Baufirmen.

1891 Baubeginn der WAB.

13.07.1891 Der Bundesrat genehmigt die Pläne.

18.04.1892 Erster Zug dampft zur Probefahrt von Lauterbrunnen nach Wengen.

10.08.1892 Die erste Lokomotive erreicht mit einem Bauzug die Kleine Scheidegg.

Die Betriebsführung der WAB wird vertraglich den Berner Oberland-Bahnen

übertragen.

März 1893 Die Generalversammlung einigt sich auf den Namen „Wengernalpbahn“.

20.06.1893 Betriebseröffnung im Dampfbetrieb nach Zustimmung durch Bundesrat

(„ohne Festlichkeit“, wie die Presse lakonisch anmerkte).

1906 Um der Konkurrenzgefahr zu begegnen, beschloss die WAB den Bau einer

neuen Linie mit nur 180 ‰ Steigung.

12.03.1908 Beginn Bauarbeiten.

07.10.1910 Das neue Trassee kann dem Betrieb übergeben werden.

03.07.1909 Eröffnung elektrischer Betrieb der Strecke Lauterbrunnen – Kleine

Scheidegg.

24.06.1910 Eröffnung elektrischer Betrieb der Strecke Grindelwald – Kleine Scheidegg.

07.07.1910 Eröffnung wintersichere Linie Lauterbrunnen – Wengen der WAB.

1912 Ende des Dampfbetriebs.

1913 Die WAB verkehrt erstmals im Winter von Lauterbrunnen zur Kleinen Scheidegg.

1925 Die WAB fährt erstmals das ganze Jahr von Lauterbrunnen zur Kleinen

Scheidegg.

1932 WAB und JB haben sich vertraglich eng aneinander gebunden und bilden

eine gemeinsame Verwaltung.

1934 Die WAB verkehrt erstmals im Winter von Grindelwald zur Kleinen Scheidegg.

1942 Verlegung der Direktionsbüros der WAB/JB von Zürich nach Interlaken.

1946 Gründung der gemeinsamen Direktion von WAB/JB und BOB/BLM.

1947 Kauf von 3 ersten Triebwagen BDhe 4/4 für die WAB.

1948 Bau eines Gleisdreiecks auf der Kleinen Scheidegg zum Wenden der WABZüge.

1960 Die WAB verkehrt erstmals das ganze Jahr von Grindelwald zur Kleinen

Scheidegg.

1964 Die SPB übernimmt 4 Lokomotiven der WAB.

1970 Die SPB übernimmt 2 weitere Lokomotiven der WAB.

1978 Die SPB übernimmt eine weitere Lokomotive der WAB.

1982 Aufhebung der 1. Klasse bei der WAB.

1988 Inbetriebnahme von 4 neuen Doppeltriebwagen BDhe 4/8 auf der WAB.

1990 Bau einer Lawinengalerie auf der Lauterbrunner-Seite

1992 Inbetriebnahme der Kehrichtverladeanlage in Wengen.

Die WAB nimmt die neue Kreuzungsstelle Rohr zwischen Grund und

Brandegg in Betrieb.

1993 Die WAB feiert das 100-Jahr Jubiläum.

1993 Die WAB-Geleise in Lauterbrunnen werden mit einem Dach versehen.

1994 Inbetriebnahme Streckenblock WAB Grindelwald Grund – Brandegg.

01.01.1994 Gründung der Jungfraubahn Holding AG.

26.09.1994 Baubeginn der neuen Güter- und Gepäckhalle in Wengen.

1995 Inbetriebnahme von 2 neuen Lokomotiven He 2/2 auf der WAB.

01.05.1996 Inbetriebnahme Streckenblock WAB Lauterbrunnen – Wengen.

29.08.1996 Die Aktien der Jungfraubahn Holding AG werden an der Schweizer Börse in

Zürich kotiert.

21.11.1997 Der neue (erweiterte und renovierte) Bahnhof Wengen wird eröffnet.

Herbst 1998 Einführung von neuen Niederflurgelenk - Steuerwagen bei der WAB.

01.01.1999 Kauf der Mehrheit an der Sportbahn Wengernalp Wixi AG durch die

Wengernalpbahn AG.

24.06.1999 Fusion Sportbahnen Wengernalp Wixi AG mit der Wengernalpbahn AG

(Übernahme durch WAB).

2000 Gründung Jungfraubahnen Management AG.

 

Quelle: www.jungfraubahn.ch