Berner Oberland Bahnen

Die Berner Oberland Bahn verkehrt 365 Tage im Jahr.

 

Die BOB hat eine Spurweite von 1000mm.

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Durch die Berner Oberland-Bahn (BOB) wird Interlaken mit Grindelwald und Lauterbrunnen verbunden. Normalerweise werden zwei Zugskompositionen zusammengekoppelt, die dann bis Zweilütschinen fahren. Dort werden sie dann getrennt. Der eine Zug davon fährt nach Grindelwald und der andere nach Lauterbrunnen.

 

In den letzten Jahren sind sämtliche Kompositionen pendelfähig zusammengestellt worden. Das Triebfahrzeug befindet sich auf der Bergseite. Auf der Talseite ist immer ein Steuerwagen mit einem Führerstand, so dass in den Kopfbahnhöfen nicht rangiert werden muss.

 

Die BOB wurde 1890 eröffnet und wurde im Jahr 1914 elektrifiziert.  Seit 2005 wird jede Komposition standardmässig mit einer komfortablen dreiteiligen Niederflureinheit ausgestattet.

 

Eckdaten BOB

 

1873 Erstes Projekt für die Teilbahnen von Interlaken (damals Aarmühle) nach

Zweilütschinen und von dort weiter nach Lauterbrunnen und Grindelwald mit

Ausgangspunkt Bönigen.

29.04.1887 Konzessionserteilung durch die Bundesbehörde, befristet auf 80 Jahre.

02.11.1888 Gründung der Berner Oberland-Bahnen AG.

1889 Baubeginn der BOB.

29.06.1890 Die Talstrecke wird der BOB zum Betrieb übergeben.

01.07.1890 Offizielle Inbetriebnahme mit Dampflokomotiven.

18.08.1892 Das erst zwei Jahre alte Bahnhofgebäude in Grindelwald fallt während dem

grossen Dorfbrand samt Güterschuppen den Flammen zum Opfer.

07.10.1900 Umbau der Zahnradstrecke Lochbrücke - Lauterbrunnen der BOB auf eine

geringere Neigung.

19.12.1908 Eröffnung der Haltestelle Schwendi an der Strecke Zweilütschinen –

Grindelwald

17.03.1914 Die Strecken Interlaken Ost nach Lauterbrunnen und Grindelwald werden

elektrisch betrieben.

1923 Die BOB erhält die Konzession für einen Busbetrieb Wilderswil – Interlaken

West. Der Betrieb wird einem Pächter übertragen.

1946 Gründung der gemeinsamen Direktion von WAB/JB und BOB/BLM.

1949 Anschaffung von 3 ersten Triebwagen BCFeh 4/4 für die BOB.

08.08.1957 Eröffnung der neuen Strecke zwischen Interlaken Ost und Wilderswil zur

Umfahrung des Flugplatzes.

1961 Die BOB beginnt mit dem Ersetzen der alten Trichterkupplungen durch

halbautomatische +GF+ Kupplungen.

1965 Anschaffung von 5 neuen Triebwagen ABeh 4/4 für die BOB.

1968 Eröffnung der neuen Werkstätte der BOB in Zweilütschinen.

01.06.1969 Eröffnung der Kreuzungsstation Sandweid zwischen Zweilütschinen und

Lauterbrunnen.

01.06.1970 Die BOB übernimmt den Busbetrieb Wilderswil – Interlaken West von einem

Pächter.

1979 Anschaffung von 2 neuen Triebwagen ABeh 4/4 für die BOB.

1982 Durchgehende Eröffnung Streckenblock auf den Strecken Interlaken Ost –

Lauterbrunnen / Grindelwald.

1985 Inbetriebnahme der Diesellok HGm 4/4 Nr. 31.

1986 Anschaffung von 3 neuen Triebwagen ABeh 4/4'' sowie 3 Steuerwagen für

die BOB.

1989 Die Buslinie Interlaken West - Wilderswil wird bis Gsteigwiler verlängert.

1990 Die BOB feiert das 100-Jahr Jubiläum.

18.11.1991 Inbetriebnahme der begradigten Strecke Wilderswil – Gsteigwiler.

28.07.1995 Baubeginn neue Strecke Gsteigwiler – Zweilütschinen der BOB.

13.07.1997 Der Triebwagen Nr. 306 der BOB wird auf den Namen „Lütschental“ getauft.

25.11.1999 Taufe BOB Triebwagen Nr. 305 auf den Namen „Gündlischwand“.

2000 Gründung der Jungfraubahnen Management AG.

 

Quelle: www.jungfraubahn.ch